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3 Tipps, für dein Manuskript

Du hast deine Lektorin gefunden und bist schon ganz aufgeregt, ihr endlich dein Manuskript zu schicken? Juhu, ich freu mich für dich! Aber warte, ist es auch richtig aufbereitet? Hier findest du drei Tipps, wie du ein technisch sauberes Manuskript an deine Lektorin oder deinen Lektor übergibst. Glaub mir, sie werden sich freuen, denn es ist für alle Seiten – für deine Lektorin, deinen Lektor und für dich – nur von Vorteil, wenn es stimmig ist.

Tipp 1: Festlegen der Formatvorlagen

Am einfachsten ist es, wenn du deine Formatvorlagen festlegst, bevor du zu schreiben beginnst. Bist du schon mittendrin im Schreibprozess oder sogar fertig, dann kannst du sie auch im Nachhinein definieren. Das ist aber meist mit etwas Zeitaufwand verbunden.

Zu Beginn legst du deine Hauptvorlagen fest und stellst dir folgende Fragen:

Drei gut leserliche Schriften sind zum Beispiel:

    • Garamond
    • Sabon
    • Mignon

Jetzt fehlen nur noch die Formatvorlagen für deine Hervorhebungen. Damit meine ich jene Elemente, die sich in deinem Manuskript oft wiederholen:

    • kursive Hervorhebungen
    • fette Hervorhebungen
    • E-Mails, SMS, Zitate
    • Aufzählungen

Und was war da jetzt noch mal mit den Zeilenabständen? Finde ein für dich passendes Mittelmaß, die Zeilen dürfen weder zusammenkleben, noch sollen Welten dazwischen liegen. Mein Tipp: ein Abstand zwischen 1,2 und 1,5.

Du liebst bunte Farben? Ich auch! Aber bitte nicht im Manuskript. Nicht jeder kennt dein Buch so gut wie du. Farbige Passagen oder Überschriften verwirren.

Eines der wichtigsten Dinge bei einem Buch ist die Einheitlichkeit. Entscheide dich zum Beispiel im Voraus, wie deine Anführungszeichen aussehen sollen und verwende diese im gesamten Manuskript. Abweichungen können bei deinen Leserinnen und Lesern für Verwirrung und Frustration sorgen. Und wir wollen ja nicht, dass sie wegen so etwas dein Buch zur Seite legen und das Lesen unterbrechen, oder?

Versuche, einzig mit diesen festgelegten Formatvorlagen zu arbeiten. Wenn dir etwas fehlt, füge einfach eine neue hinzu. Du wirst sehen, wie viel Arbeit du dir durch einen kurzen Klick ersparst.

Je mehr du im Text veränderst, desto mehr unerwünschte Formatvorlagen bekommst du und dein Dokument wird unübersichtlich. Ziel ist es, dass du – wenn du das Feld mit den Formatvorlagen aufklappst – wirklich nur die Vorlagen dort stehen, die du auch festgelegt hast. Eine richtig gute Anleitung zum Thema Formatvorlagen findest du hier.

Und jetzt fragst du dich sicher: Warum das Ganze?

    1. Deine Lektorin oder dein Lektor finden sich im Dokument besser zurecht und wissen, wo was hingehört und was du damit ausdrücken möchtest.
    2. Gleiches gilt für deine Setzerin oder deinen Setzer, falls dein Buch kurz vor der Veröffentlichung steht.
    3. Kurz gesagt: Dein Manuskript ist übersichtlich, technisch sauber und Hoppalas werden vorgebeugt. Wer wünscht sich nicht ein fehlerfreies Buch?

Tipp 2: Vorbereitung & Kommunikation

Du möchtest, dass sich deine Lektorin oder dein Lektor einige Passagen genauer ansieht? Dass sie dir beim Ausarbeiten einer bestimmten Figur helfen oder dir Feedback zu deinem Plot geben? Alles kein Problem. Schreibe dir am besten im Vorfeld jene Punkte zusammen, auf die sich deine Lektorin oder dein Lektor konzentrieren sollen. Bei eurem ersten Gespräch oder Telefonat könnt ihr diese dann Schritt für Schritt durchgehen und eure Zusammenarbeit besprechen. 😊

Tipp 3: Ist dein Manuskript fertig?

Bist du dir auch wirklich sicher, dass dein Manuskript fertig ist? Haben deine Lektorin oder dein Lektor bereits mit dem Lektorat begonnen, ist es nicht ratsam, wenn du täglich neue Versionen des Manuskripts schickst, auch wenn du »nur noch schnell etwas geändert hast«. Dadurch verlierst nicht nur du, sondern auch deine Lektorin oder dein Lektor den Überblick und die ganze Arbeit war umsonst. Lieber einmal etwas länger warten als zu früh losschicken.

Beachtest du diese drei Tipps, kann so gut wie nichts mehr schiefgehen und dein Manuskript ist auf dem besten Weg … zu allem zu werden, was du dir wünscht.

Darf ich dich begleiten?

Lass uns gemeinsam deine Texte zum Leben erwecken! Buche dir dafür gern ein unverbindliches Erstgespräch mit mir, damit wir uns kennenlernen und schauen können, wie ich dich am besten unterstützen kann.

Ich freue mich auf deine Nachricht und dein Projekt!

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